Conigma™ DEVSYNC
Synchronisierung und Kollisionsprüfung bei Nutzung
von parallelen SAP Landschaften für Wartung und Projektentwicklung (5-System Landschaft)
Funktionalität:
Conigma™ DEVSYNC,
Teil der Conigma™ Suite, wurde insbesondere für SAP Systemlandschaften entwickelt,
die über parallele Entwicklungs- und QA-Systeme, z.B. für Projekt- und Wartungsentwicklung,
verfügen und die regelmäßig synchronisiert werden müssen.
Bei der Synchronisation werden die Unterschiede zwischen den beiden zu synchronisierenden
SAP Systemen ermittelt und über eine graphische Benutzeroberfläche angezeigt (wobei
zusätzlich beispielsweise auch alle identischen Objekte angezeigt werden können).
Die innovative Objektlistenanalyse von Conigma™ DEVSCNC erlaubt es neben ABAP auch
Customizing bis auf die Ebene von Tabelleneinträgen zu synchronisieren.
Enhanced CTS (CTS+) für den Transport von Non-ABAP Objekten ein, werden auch diese
ermittelt und können optional zu den in das Zielsystem zu importierenden Objekten
hinzugefügt werden. Für die Behandlung von Quellsystem-abhängigen SAP BI-Objekten
ist eine spezielle Differenzermittlung, verbunden mit der dazu korrespondierenden
Repack-Strategie enthalten. Basis für die Ermittlung des Unterschieds können verschiedene
Kriterien sein, die über die Benutzeroberfläche selektiert werden können – bei Nutzung
von Conigma™ CCM sind für die Berechnung des Unterschieds zusätzliche Filter wie
betroffenes Release, nur Change Requests mit einem bestimmten Status, etc. möglich.
Bei Bedarf können die generierten Transportaufträge parallel (nur bei gleichzeitiger
Nutzung von Conigma™ CCM) einem automatisch erstellten oder bereits existierenden
Change Request zugeordnet werden.
Die graphische Benutzeroberfläche erlaubt auch manuelle Eingriffe um die Objektauswahl
zu verändern, beispielsweise um Objekte auszuschließen oder zusätzliche hinzufügen,
welche anschließend in Transportaufträgen zusammengefasst werden.
Setzt der Kunde
Die graphische Benutzeroberfläche von Conigma™ DEVSYNC, die vollständig in das SAPgui
integriert ist, ermöglicht eine komfortable Steuerung des Synchronisierungsprozesses,
beispielsweise durch
- Laden und Speichern von Synchronisierungsszenarien - Quell-, Zielsystem, Filteroptionen,
Repack-Strategie
- Kriterien für die Auswahl von Objekten, die bei der Analyse berücksichtigt werden
sollen, beispielsweise Zeitraum, Benutzer, Auftragstyp oder Status.
- Graphische Darstellung des Objektstatus wird für jedes analysierte Objekt nach der
Berechnung
- Remote-Objektvergleich - hierbei wird der Quelltext des entsprechenden Objekts von
Quell- und Zielsystem in einer Splitscreen-Darstellung unter Markierung der Unterschiede
gegenüber gestellt.
Differenz generiert Conigma™ DEVSYNC automatisch Transportaufträge für alle Objekte,
die sich nur auf einem der SAP Systeme geändert haben, die anschließend zur Synchronisation
importiert werden können. Außerdem werden Kollisionen aufgezeigt, deren Auflösung
nur durch den Anwender durchgeführt werden können. Bei Bedarf können die generierten
Transportaufträge parallel (nur bei gleichzeitiger Nutzung von Conigma™ CCM) einem
automatisch erstellten oder bereits existierenden Change Request zugeordnet werden.
Die graphische Benutzeroberfläche erlaubt auch manuelle Eingriffe um die Objektauswahl
zu verändern, beispielsweise um Objekte auszuschließen oder zusätzliche hinzufügen,
welche anschließend in Transportaufträgen zusammengefasst werden.
Vorteile:
Mittels Conigma™ DEVSYNC lässt sich der Aufwand für die Synchronisation zweier paralleler
SAP Schienen erheblich reduzieren, der immer dann notwendig ist, wenn ein Unternehmen
sowohl release- /projektorientiert auf einer separaten SAP Schiene entwickelt und
parallel dazu die aktuelle SAP-Landschaft weiterpflegt. Zusätzlich verringert sich
die Zahl der bei einem „Release Cutover“ (Produktivstart eines Projekts oder eines
Releases) auftretenden Fehler und Probleme signifikant.
Typische Anwendungsszenarios:
Aus der berechneten
Synchronisierung und Kollisionsprüfung bei Einsatz von parallelen SAP Entwicklungs-
und QA-Systemen
Immer mehr Unternehmen entwickeln und pflegen - oft mit unterschiedlichen Mitarbeiterteams
- ihre SAP Systeme indem sie zwei verschiedene Ansätze parallel verfolgen:
- Release- oder projektorientierte Entwicklung – hierbei werden neue Funktionalitäten
über einen längeren Zeitraum entwickelt und zu einem Zeitpunkt in den produktiven
Zustand versetzt
- Continuous Development – hierbei werden Change Requests und Fehlerbehebungen unmittelbar
nach Fertigstellung und Test in den produktiven Zustand versetzt
Für diesen Ansatz werden oftmals sogenannte 5-System SAP Landschaften eingesetzt,
die über zwei SAP Entwicklungssysteme (Wartung/Pflege und Projekt/Release), zwei
SAP QA-Systeme (ebenfalls Wartung/Pflege und Projekt/Release) und ein Produktionssystem
verfügen.
Während der Entwicklung eines Projekts oder eines Releases kann nun in beliebigen
Abständen das Entwicklungssystem der Projektlinie auf den letzten Stand des Produktivsystems
gehoben werden und Probleme, die durch Änderung desselben Objekts auf beiden Linien
verursacht wurden, bereits lange vor Produktivstart des Projekts behoben werden.
Damit ist auch sichergestellt, dass die Produktivsetzung des Projekts (Release Cutover)
in kürzester Zeit automatisiert erfolgen kann.